Leben bevor die Handwerker kommen – zur Ästhetik des Durchwurstelns

„Die eigentümliche Ausschließung, die der Arme seitens der ihn unterstützenden Gemeinschaft erfährt, ist das bezeichnende für die Rolle, die er innerhalb der Gesellschaft, als ein besonders situiertes Glied derselben spielt; indem er technisch ein bloßes Objekt der Gesellschaft ist, ist er im weiteren soziologischen Sinne ein Subjekt, das einerseits wie alle anderen die Realität derselben bildet, andererseits, wie alle anderen, jenseits der überpersönlichen abstrakten Einheit derselben steht.”(1)
KünstlerInnen sind vielleicht mittellos, aber nur selten motivationslos. Wenn einer in seinem Souterrain aus Spanplatten vom Sperrmüll Skulpturen schraubt ist er nicht zwangsläufig ein Verweigerer, sondern jemand mit festen Überzeugungen: geschäftsführend weltverbessernd. So üben die KünstlerInnen selten den Teilnahmeverzicht, sondern sehen sich als gesellschaftstheoretische Speerspitze, die für ihre überdurchschnittlichen Ansichten den Preis der relativen Armut bezahlen. Sicher, eine Minderheit von KünstlerInnen ist so wohlhabend, dass die Bank zur Steuerflucht rät. Der größere Teil kann sich zwar den Drink an der Bar leisten, aber ob es eine Krankenversicherung gibt, die den Sturz vom Barhocker auffängt, ist dann schon die nächste Frage. KünstlerInnen leben nicht in stigmatisierender Armut, aber soziale Sicherheit gibt es nur in der Light Version; ein bürgerliches Leben ist selten gewünscht, aber auch selten erreichbar.
Es gibt zwar immer wieder Studien zur Einkommenssituation von Kulturschaffenden und Ansätze zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage von KünstlerInnen (Urheberrecht, Ausstellungshonorare), doch der gesellschaftliche Grundton fordert weiterhin Heroisches: „Die Armut eines Künstlers ist der Feuertest, ob er ein wirklicher Künstler ist, nicht korrumpiert ist, nicht resigniert.” (2) Darüber kann man wütend sein wie die Schriftstellerin Ines Eck: „Kein Ingenieur, Politiker, Arzt, Pfarrer… muss unbezahlt arbeiten, um in der Gesellschaft eine Chance zu haben, als glaubwürdig gelten zu können. Die Mitleidigen verweisen auf `van Gogh´, der zu Lebzeiten arm und verzweifelt leben musste, sich ein Ohr abschnitt. Museumsläden verkaufen nun Plasteohren, um an das Leiden eines Künstlers, der Sonnenblumen gemalt hatte, zu erinnern.” (3) KünstlerInnen und ihre Arbeiten sind gesellschaftlich anerkannt, aber nicht bezahlt. So verfährt man mit den KünstlerInnen wie mit den Armen zur Mitte des 19. Jahrhunderts: Man muss sich um sie kümmern, in dem man ein paar Almosen (Stipendien) verteilt, aber „auf Seiten des Staates besteht die Pflicht die Armen zu unterstützen, aber dem entspricht kein Recht des Armen darauf unterstützt zu werden.” (4) So denkt man beim Begriff des „Durchwurstelns” in Zusammenhang mit KünstlerInnen auch zuerst an Fragen der Ökonomie, ihrem Leben als Low Budget Produktion. Das kann man sich aber ganz entspannt mit einer Tüte Popcorn reintun, denn Improvisation ist immer eine Lachnummer. Künstlerideologien scheinen dagegen auf soliderem Fundament errichtet, man lehnt sich mit zusammengekniffenen Augen nach vorne und versucht zu verstehen.
„Durchwursteln” auf Augenhöhe mit den ökonomischen Bedingungen des Kapitalismus möchte ich lieber so verstehen: Ein ehemaliger Schulfreund machte sich mit einem Sportartikelzubehörversand selbständig, lange vor dem Internet-Hype. Er wurde recht wohlhabend, doch später ging er pleite, stürzte sich aber als freier Verkäufer von Kaminen erneut ins merkantile Haifischbecken. Sein Reichtum und seine Armut funktionieren so selbsttätig wie das Ein- und Ausatmen. Ist Geld da, ist alles andere an materiellem Wohlstand auch da, gibt es weniger, verschwindet der Luxus Stück für Stück wieder aus seinem Leben. Aber auch in der wirtschaftlichen Depression wirkt er nicht verzweifelt. Er erinnert mich an ein fettes Raumschiff mit vielen- freien Andockstationen für die mit glitzerndem Reichtum beladenen, irgendwann aus dem All zurückkehrenden- Trabantenschiffchen. Hier geht es nicht um Verweigerung aus einem ideellen Grund, sondern weil man sich „ein Leben als Angestellter nicht vorstellen kann”.
Was ist aber, wenn man mit „Durchwursteln” auf einen labileren Zustand hinweisen will, auf eine nicht ganz zu Ende gedachte Haltung. Ausgangspunkt ist so eine Art Urknall, einen Zustand der Orientierungslosigkeit, den man zum Beispiel nach dem Erreichen eines sehnlichst erwarteten Ziels (in meinem Falle, fast schäme ich mich, war es der Kunststudienplatz) erreicht. Mit der simplen Frage „Und, was nun?” katapultiert man sich in eine selbstgewählte Umlaufbahn, bald weg von geerdeten Konflikten. Entweder wächst sich das Programm zur Supernova aus oder man schrumpft zurück ins schwarze Loch. Sucht man sich ein marktgängiges Markenzeichen, also hohen Wiedererkennungswert aus der Kraft der Wiederholung, oder öffnet man hier und da ein Türchen in der Hoffnung, die eigene Beschränktheit wird es schon zu einem klugen Ganzen formen?
Gerne würde ich die KünstlerInnen und ihre Verstrickungen auf dem Weg zum Copyshop unter Dachlatten begraben sehen. Die Zustandbeschreibungen konnten ganz handgreiflich werden (z.B. die Dachlatten von Georg Herold) – Ansichtsexemplare braucht es manchmal. Um etwas zu verstehen muss man es anfassen, das tun Kinder und nicht ganz so clevere Erwachsenen tun es auch. Die Schmuddelecke mit den wertlosen Materialen war ein cooler Pool, doch Überschriftenjäger schritten schnell zur Aneignung und schleppten das Leben ins Museum (z.B. die offenen Handlungsfelder von Peter Weibel). Dorthin wollte man nicht folgen, denn dieser festgeschriebene Zustand interessierte einen nicht. Einschätzungen und Überblicke kamen oft von außen, wer sich dort vereinnahmen ließ galt als verräterisch. Was hatten denn die zu sagen, die es nicht miterlebt hatten? Jede Beschreibung führte zu einem Dogmatismus und man ließ sich von den Leuten nicht gerne sein eigenes Handeln erklären. Was die Leute natürlich merkten und ihrerseits Fakten erfanden, die unwidersprochen blieben, weil sie sprachlos machten.
Es gab die Grenzziehung zum Galerieraum und zu Sponsoren, wo man sagte: „ Ich mische nicht mehr mit.” Aber diese Grenzziehung entstand immerhin aus Berührungen. Man traf sich noch. Jetzt sind da parallele Welten, wie die zwei Zonen Klimaautomatik für die Frontpassagiere im Automobil. (Der Automobilhersteller Opel bietet eine Audioanlage an, die es ermöglicht das Frontpassagiere – in der Regel: Eltern – andere Musik hören können als die Fondpassagiere – in der Regel: Kinder – , dumme Durchindividualisierung.) Die „Projekte” waren nicht so perfekt eingeparkt. Eine Galerie war keine Galerie, es fehlte an Professionalität aber nicht an Freundschaften. Die Positionen waren anfechtbar, weil sie nicht gefestigt waren. Man konnte darüber sprechen. Ein Generationenroman. Geld verdiente man im „off”. Wie viel Zeit, die man ja potenziell für “Sinnvolles” hätte nutzen können, wurde durchs fremdbestimmte Arbeiten vergeigt? Endlich der Sinnsuche enthoben konnte so manche Nebenjobber eine ganze Firma hochziehen…
Wenn man die Limitiertheit der eigenen Ideen, Vorstellungen und Wünsche erkennt, wirkt Orientierungslosigkeit Wunder und nicht aufgesetzt. Damit es einem nicht zu langweilig wird, stellt man eherne Grundsätze erst mal in einer Kiste unter der Treppe ab. Haltungen sind früh festgelegt, aber eine dominierende Bewegung kann verschiedene Ansichten subsumieren, die sich erst später ausdifferenzieren. Die Überlebenden des Punks waren natürlich alles keine Punker.
Desorientierung kann man als Grundhaltung leben, man muss es sich halt leisten können und dabei gut auf sich aufpassen: Gerade hatte meine Freundin ihre Scheckkarte zum wiederholten Male falsch herum in den Kartenleser gesteckt, die Tür zum Raum mit dem Geldautomaten öffnete sich nicht. Ein weiterer Versuch drohte ebenfalls zu scheitern, doch glücklicherweise öffnete gerade jemand von innen die Tür. Überzeugt jetzt alles richtig gemacht zu haben betrat meine Freundin den Schalterraum. Ich musste sofort an alte Zeichentrickfilme denken, wo ein zufällig herabfallendes Brett eine Brücke über den Abgrund bildet und die unbedarfte Comicfigur einfach weiter marschiert, völlig ungerührt von der Beinahe-Katastrophe.
Es bedeutet einen gewissen Luxus sich die Funktionalitäten des Alltags vom Leibe zu halten, diese kleinen Demütigungen als Abfolge von Buchstaben und Ziffern: Formulare füllt man gar nicht oder falsch aus. Private Dinge lässt man in der Öffentlichkeit unbeaufsichtigt liegen. Das Portmonee vergisst man im Kaffeehaus. Beim Verlust der Papiere trifft einen der weggeblendete Alltag dann mit ganzer Wucht. Mit äußerstem Widerwillen geht man auf Ämtertour, alle Vorurteile werden bestätigt: Schnell ist man ein besonderer Fall.
Doch die Orientierungslosigkeit in der man zu leben glaubte und mit der man sich jenseits des Mainstreams vermutete, ist längst wohlgeratenes Theoriegebäck. Es gibt alle Arten der Inanspruchnahme, denn Orientierungslosigkeit als Haltung ist attraktives Gelände. (In [halb-]wissenschaftlichen Zusammenhängen sprießen Vereinigungen wie „Die Gesellschaft für angewandtes Nichtwissen e.V.” aus dem Boden. Für Akademiker nach Feierabend ein beliebtes interdisziplinäres Feld. Aber der kindlichen Freude ums Nichtwissen folgt sogleich ein unbarmherziges Phlegma: Am Montag müssen ja alle wieder arbeiten.)
Also, es gibt auch intelligentes Leben auf der anderen Seite der Drehtür: Das enervierende Jobberleben, das man zu führen gezwungen ist, dient längst als Prototyp für den Arbeitsmarkt von morgen. „Die Arbeitsmärkte von Künstlern und Publizisten bieten in ihrer Vielfältigkeit dabei reichhaltiges Anschauungsmaterial. Viele Künstler und Publizisten arbeiten als ehrenamtliche Mitarbeiter im Kulturbereich, erzielen Einkünfte durch niedrig bezahlte Dienstleistungen oder treten auf den Markt als die `neuen Selbständigen´ auf. Dabei bewegen sie sich häufig zwischen Sequenzen von Erwerbs- und Nichterwerbszeiten und arbeiten traditionell unter Arbeitsbedingungen, die nicht dem Normalarbeitsverhältnis entsprechen. So lautet die Kernfrage, inwieweit Arbeitsmärkte der Künstler und Publizisten zukunftsweisend für eine künftige Wissens- und Mediengesellschaft sind.” (5)
Dass „Durchwursteln” längst mehr als individuelle Lebensphilosophie ist, zeigt die frühe Karriere des Begriffs im Urbanismus. Die nicht zielgerichtete Planung, das „muddling through” (6) ist ein Thema der 1960er Jahre, Folge gescheiterter Masterpläne. Später setzte sich die Einsicht durch, dass man in der Planung nicht alle einflussnehmenden Faktoren angemessen berücksichtigen kann. Statt ein entferntes Ziel vor Augen zu haben wurde nun in kleinen Schritten geplant. Nachdem zu Beginn der 1990er Jahre der Begriff der Nachhaltigkeit weitgehend Anerkennung fand, wurde er als strategisches Leitbild in die Planung miteinbezogen. Nun gibt es eine grobe Richtung („perspektivischer Inkrementalismus”) wo man weiter „Salamitaktik” betreibt, allerdings ohne das gute große Ganze aus den Augen verlieren zu wollen.
Die endlosen Diskussionsrunden, die man als Künstler in unbeheizten, feuchten Räumen führte, sind ebenfalls längst [Teil der] Soziologiedebatte: „Sie erzeugen neue soziale Ordnungen selbst und kämpfen um die Anerkennung ihrer Praxen. In sozialen Bewegungen mit deutlich kulturellem Akzent wird Kreativität selbst zum Thema.” (7)
Unvergessen ist für mich der Auftakt einer Gesprächsrunde mit dem Satz: „Wir sind doch alles keine Wunschmaschinen.” (8) Plötzlich wusste ich, wo ich war. Die Realität, die ich nur als zu vernachlässigende Variante ungezählter Möglichkeiten ernst nahm, hielt Einzug. Diese Feststellung gab den Weg vor, es gab reichlich Realitätseinfluss, und der kam nicht nur vom ständig überzogenem Konto. Keiner konnte sich vor der Realität retten, für die war man ausführend tätig. Ich blickte trübsinnig und schwor nicht zu vergessen. Aber es gab auch Fröhliches: viel Platz, knirschender Kies und der ewige Blick aufs Besserwerden. Ich wehrte mich nicht, aber Verweigerung war danach nur noch für einen selbst ein Thema.
Das Leben hält Myriaden kleiner Psychodramen bereit. Die immerwährende Eleganz der Psychose kennt man aus Hitchcockfilmen. Aber da die Psychose keine Zeit kennt, allgegenwärtig ist- und das Individuum auf sich selbst zurück wirft, ist das Interesse an ihr auch nicht besonders groß. Der österreichische Komponist Ernst Krenek hatte seine Krisen in Tagebüchern aus dem amerikanischen Exil zu „Mikos” (Minderwertigkeitskomplexen) verharmlost, die er zusammenhanglos, ohne auf die Ursachen einzugehen, mitteilte. Krenek verschob seine Psychosen an den Rand seiner kreativen Arbeit. Kleine, feine Zusammenbrüche, scheinbar so fehl am Platz wie die Maraschinokirsche auf dem Thunfischsalat.
Zur künstlerischen Selbst(er)findung taugen eher Pionierleistungen, zuallererst gesagte Sätze, wie z.B. „Fernsehen macht dumm.” Daran wird man sich immer erinnern. Jeder schnitzt sich seine Geschichten selbst, und die Stories sind einzeln zu entnehmen, wie die Spinatpellets aus der Tiefkühlpackung. Doch neben der gravitätischen Einvernahme in den wissenschaftlichen Diskurs- gibt es immerhin noch die subjektive Schilderung der beteiligten Zeugen (die zeugen schildern? oder werden geschildert?). Das filigrane Balancieren auf künstlerischen Entscheidungswegen führt zu einer gewissen Alltagsuntauglichkeit. Saß man soeben noch in einer zähen, mittäglichen Diskussionsrunde, gerät der nachfolgende Großeinkauf für die freiwillig kasernierte Künstlertruppe zum Fiasko:
Verlässt man die Gruppe mit einem anderen, erwartet man Komplizenschaft. Man unterliegt der Versuchung seine Meinung auszubreiten, in der Hoffnung auf Zustimmung und Verständnis. Passiert das nicht, entsteht eine unangenehme Leere. Bleibt das Geschehen unkommentiert werden beide zu Außenseitern, unfähig einen gemeinsamen Moment zu erleben. Bemerkungen und Fragen zum bevorstehenden Einkauf sind dann voll flauer Floskeln. Man redet über das Falsche, weil die Stille noch verdächtiger ist. Eine Enttäuschung in der Mittagssonne.
Schon die Fahrt zum Supermarkt strotzt vor merkwürdiger Unvernunft. Mit einer Katastrophe von Auto ist man unterwegs. Einem 15 Jahre alten benzinfressenden Monstrum, völlig ungeeignet für die Kurzstreckenfahrt. Springt schlecht an, geht an den Ampeln aus, rollt mit abgestorbenen Motor auf den Parkplatz, der Kofferraumdeckel klemmt, die Rückbank ist zugemüllt. Während alle anderen Fahrzeuge dieses Typs schon auf dem Schrott gelandet sind, hält sich diese übermotorisierte Version vielleicht noch ein paar Monate auf der Straße. Längst vergessener Ehrgeizbeweis eines Familienvaters, der ein paar PS mehr als der Nachbar haben wollte. Der niedrige Anschaffungspreis auf dem Gebrauchtwagenmarkt trieb das Mobil in Künstlerhände. Allein die Folgekosten würden einen Kleinstaat ins Elend stürzen.
Gewiss, in den Grundzügen besteht Einigkeit über den anstehenden Einkauf. Man hangelt sich an der jeweiligen Billigmarke des Discounters entlang und lockert die Einheitsverpackungen mit etwas Lokalkolorit, z. B. der heimischen Biersorte, auf. Aber schon bei den zu kaufenden Mengen herrscht Uneinigkeit. Und Entscheidungen, eben in der Gruppe noch in quälenden Prozessen allen abgerungen, werden ins Ermessenskörbchen des anderen zurückgelegt. „Nimm soviel du denkst.” Die Grenzziehung erfolgt entlang der zugänglichen Ressourcen von Geld und Raum. „Das passt nicht in den Kofferraum.” „Ich denke, der klemmt sowieso!”
Wir verbrachten viel Zeit an Orten im Übergang. Die Vormieter mussten die Immobilie bis in die Substanz gequält haben, so entwickelte sich schnell eine Mitleidsbeziehung zu diesem und jenen Bau. Wir selbst verzichteten, als Erst- oder Zwischennutzer, auf Heizung und Warmwasser. Wir wollten mit dem Gebäude leiden, das fanden wir innerlich hübsch passend. Vielleicht dachten wir, man hätte etwas gut zu machen. Das erhabene Gefühl von Askese machte sich breit, man erwartete intellektuelle Reinwaschung. Doch die Bauschilder für die Renovierung standen schon vor der Tür. Die Gentrifizierung brauchte uns nicht, die lief schon nebenher. Die Professoren kannten ihre Studenten und liebten Ihre Kundschaft. Später benötigte man Geld und keine Künstler.

1 Simmel, Georg, Zur Soziologie der Armut, 1906
2 zitiert nach: Ines Eck, Kulturkritik im Sand, ohne Jahresangabe
3 ebd.
4 Simmel, Georg, a.a.O.
5 Haak, Carroll; Schmid, Günther, Arbeitsmärkte für Künstler und Publizisten – Modelle einer zukünftigen Arbeitswelt?, 1999
6 Lindblom, Charles E., Inkrementalismus: Die Lehre von „Sich-Durchwursteln”, 1975
7 Holtgrewe, Ursula, Kreativität als Norm – zum Erfolg verdammt? Open-Source-Software zwischen sozialer Bewegung und technischer Innovation, 2000
8 Siekmann, Andreas, mündlich in einer Diskussionsrunde in Hellerau, 1995

© ulrich heinke

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